Misslungener Start der Senioren in die neue Saison

Kloten, 26.10.2012

Die Senioren des EHC Swissair sind mit einer 12:1 „Schlappe“ gegen die Lokalrivalen aus Glattbrugg in die neue Saison gestartet.

Es dauerte keine 2 Minuten, bis der EHC SR gleich 2:0 im Rückstand lag. Kurze Zeit später in der 5. Minute vergrösserte Glattbrugg die Differenz mit einem weiteren Tor zum 3:0. Ein kurzer Hoffnungsschimmer kam auf, als Christian Kehl in einer sehr schönen Kombination auf Zuspiel von Jürg Nuesch und Hanspeter Schmid zum 1:3 verkürzen konnte. Diese Hoffnung war leider nur von kurzer Dauer, so konnte Glattbrugg bis vor der ersten Drittelspause den Vorsprung auf 5:1 ausbauen.

Der Tee in der 1. Drittelspause brachte leider auch nicht die erhoffte Verstärkung beim EHC Swissair. Das 2. Drittel gewann Glattbrugg mit 5:0 für sich und baute den Vorsprung somit auf 10:1 (!) nach 2. Dritteln aus.

Das letzte Drittel lässt sich kurz zusammenfassen, 2:0 für Glattbrugg und somit Endstand zum 12:1.

Fazit: „Es kann nur besser werden!“
#39
SIHA-Spieldetails

http://www.regioleague.swiss-icehockey.ch/platform/apps/results/spiel_details.asp?Spiel=9066341

PCOT Turnier in Pointe Claire

Das nächste PCOT Turnier in Pointe Claire findet statt vom

18. – 21. April 2013

Einzige Anforderungen für das Turnier, man ist 35 oder älter und ist im Besitz eines Vollgesichts- und Halsschutzes.

 

Deadline ist der 31.Januar 2013. Anschliessend wird das Team mit Kanadiern aus Montreal aufgefüllt.

Sind bis zum 31. Januar mehr als 15 Spieler und 2 Goalies angemeldet, so finden im Februar die Training Camps statt zur Kaderbereinigung.

Interessenten melden sich bitte auf .

Darki

OBOS – oder der nicht geschriebene Spielbericht

SIEG – Habe fertig

Oder

Der Coach hat immer recht bei einem Sieg. Selbst wenn er den Captain nicht aufbietet.

Diese beiden Varianten eines Matchberichtes gingen mir auf der Bank zwischen 2 Einsätzen durch den Kopf (das zeigt was alles so passieren kann bei Sauerstoffnotstand). Denn eigentlich war ich ja gar nicht da, weil mein Name im ersten Aufgebot fehlte. Aber vermutlich hat dies unserem Hauptsponsor nicht gepasst, da ohne mich zu wenig Spektakel herrscht bei unseren Spielen. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass sonst jemand anderer den Matchbericht hätte schreiben müssen, dass ich dann halt doch in der Kabine sass vor dem Match. Aber wir schweifen ab…

Den eigentlich interessiert es vermutlich mehr, warum es bereits jetzt ein längerer Bericht wurde als bei den beiden Varianten oben angedeutet. Nun, dafür gibt es eine einfache Erklärung. Es sagte niemand den Dental Flyers, gegen die wir spielten, dass ich meinen Spielbericht gedanklich schon geschrieben habe und darum schossen sie auch noch 3 Tore und das mit dem Sieg erledigte sich dann halt von alleine. Ich bin mir sicher denen tat es extrem leid und wenn sie das gewusst hätten dann…. Aber wir waren echt nah dran. Wirklich. Wir haben zwar nur einmal geführt in diesem Spiel aber das immerhin knapp 10 Minuten vor dem Schluss. Und als Andy ein Zeichen setzte und mehr Agressivität ins Spiel brachte, damit wir das Spiel wieder kehren können brach der Schiedsrichter das Spiel ab weil die Zeit um sei. Ich bin ja total froh, dass ich nicht am Spiel war. Denn sonst müsste ich nach so einem Ende direkt wieder eine Stunde beim Psychiater buchen.

Darki

 

ZEP: Wild Piranhas am 25.10.2012

Auch für das 2. Saisonspiel konnten wieder 3 kompl. Blöcke aufgeboten werden.
Der Gegner hiess erneut Wild Piranhas. Wir verschliefen den Start komplett und standen auf dem Eis wie ein Hühnerhaufen. Die Folge war, dass wir nach dem ersten Drittel bereits mit 3:0 (dank Stauffi nur 3:0) im Rückstand lagen.

Im zweiten Drittel sah das ganze dann schon ein wenig besser aus. Der Gegner kam nicht mehr zu so vielen Chancen. Im Gegenteil, wir erzielten den Anschlusstreffer zum 3:1. Dies war dann auch das Pausenresultat.

Im dritten Abschnitt ging es im gleichen Stil weiter, wir kamen immer besser ins Spiel und konnten den Gegner unter Druck setzen. 15min. vor Spielende erzielten wir den 2. Treffer. Nun glaubte jeder wieder an einen Punktgewinn. Von nun an spielten wir mir 2 Blöcken weiter.
Tatsächlich gelang uns 5min. vor Schluss der vielumjubelte Ausgleich.

Somit endete das Spiel Unentschieden. Wir haben nach dem schlechten Start viel Moral bewiesen und uns toll ins Spiel zurückgekämpft.

Tore EHC Swissair: Christoph, Raphi, Nic

 

Nic#89

ZEP: Wild Piranhas am 19.10.2012

Zusammenfassung & Interview

(Von Robin Zangger)

Nach einem hart umkämpften ersten Drittel führten wir zur Pause zwei zu null gegen die Wild Piranhas. Nach der Pause kamen wir geschwächt zurück aufs Eisfeld und mussten so einen Gegentreffer hinnehmen. Im letzten Drittel konnten wir einen
Zacken zulegen und die Führung weiter ausbauen. Schlussendlich konnten wir den Match vier zu eins zu unseren Gunsten entscheiden. Obwohl das Resultat deutlich fällt, war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Das Spiel war geprägt durch fehlentscheide des Schiedsrichters, welche mich drei Mal auf die Strafbank beförderten.

Interview mit Neuling Robin Zangger

Wie war es, nach drei Jahren Pause wieder einmal in einer Meisterschaft
mitzuspielen?
Es war ein schönes Gefühl, auf dem Eis zu stehen und mit dem Team in die
Meisterschaft zu starten.

Was fanden Sie toll an diesem ersten Meisterschaftsspiel?
Das Eishockey spielen im Allgemeinen.

Und was fanden Sie nicht so toll an diesem ersten Meisterschaftsspiel?
Die Strafen, welche mir zugesprochen worden waren.

Was wollen sie ändern oder besser machen im nächsten Spiel?
Vor dem Match die Schleifschuhe schleifen gehen und weniger Strafen sammeln,
indem ich nicht zur falschen Zeit am falschen Ort stehe.

Gibt es Unterschiede zwischen den Juniorenligen und der Plausch Liga?
Zuerst mal der Altersunterschied, bei den Junioren Ligen gab es kaum
Altersunterschiede, da die Jahrgänge auf mehreren Stufen verteilt sind. Und ein
zweiter Unterschied ist die Anzahl der Trainings pro Woche.

Wie finden sie die Mannschaft?
Es ist eine sehr lebendige und kontaktfreudige Mannschaft. Ich wurde im ersten
Training herzlich willkommen geheissen, ich denke das sagt viel über diese
Mannschaft.

Was bereitet mir noch mühe?
Die vielen Namen, die ich lernen muss

Die OBOS und die Chaos Theorie

Wie allgemein bekannt sind wir eine Mannschaft, die ein äusserst ausgeklügeltes Spielsystem praktiziert, dass wir zudem noch je nach Gegner sehr individuell anpassen können. Heute versuchten wir wieder mal was neues.

Schon in der Kabine bekamen wir vor dem Spiel klare, taktische Anweisungen im Sinne von „Geht raus und habt Spass“. Dies taten wir auch. Wenn auch nicht zu 100%, da wir kein Bier dabei hatten. Aber zurück zur Chaos Theorie. Die besagt laut Antti Hautäpökki, dass kein Gegenspieler angegriffen wird, wenn sie im Scheibenbesitz sind, wir sie in unserem Drittel einfach spielen lassen, mit Befreiungsschlägen und Pässen generell nicht eigene, sondern gegnerische Spieler anzuspielen und sonst auch so ziemlich alles anders als in gängigen Lehrbüchern zu machen. Ich war erstaunt wie perfekt wir diese Chaos Theorie schon vom ersten Anspiel an in die Praxis umsetzten. Beweist aber einmal mehr wie gut wir doch sind. Das einzige Problem dabei war, dass der gute Antti uns vermutlich was verschwiegen hatte, denn der Gegner war nicht im mindesten verunsichert, sondern fuhr uns so um die Ohren, das ich richtig zu frösteln begann. Irgendwie bekam ich aber schon gewisse Zweifel was unser Coach unter „lets have fun“ versteht. Denn irgendwie war es nicht so wirklich fun. Oder habe ich einfach den falschen Humor?

Aber so einfach geben wir ja nicht auf. Wir wissen ja dass

  1. Irgendwann mal Pause ist, wo wir von unserer Technikabteilung wieder perfekt auf die neue Situation eingestellt werden können
  2. Der Gegner bei dem Tempo sicher sehr bald müde wird. Er fährt ja auch fast doppelt soviel wie wir auf dem Eis rum und
  3. Wenn alle Stricke reissen auch dieses Spiel irgendwann mal fertig ist.

Es wurde die 3. Variante mit einer Prise der 1. Und nach dem Spiel begann auch der richtige Fun. Es gab endlich Bier!

Darki

 

OBOS verpassen den (Travel) Jet…..

Dies war die Schlagzeile vom letzten Jahr. Dieses Jahr ist sie allerdings überhaupt nicht zutreffend. Immer noch ohne Lockout Spieler angetreten konnten wir von der ersten Minute an mit unserer nicht sehr spektakulär anzusehenden, engmaschigen „OBOS Trap“ (welche erstmals vor vielen Jahren von den New Jersey Devils angewandt wurde, von uns aber verfeinert worden ist) die Angriffsbemühungen der Jets im Keime ersticken. Oder wenigstens fast. Dazu wollten wir auch mal ausprobieren, ob ein Goalie wirklich 50% einer Mannschaft ausmachen kann. Leider machte unser Coaching Staff hier einen Denkfehler und wählte für dieses Experiment den falschen Goalie aus. So stand es bei der Eisreinigung 0:2 aus unserer Sicht. Wir konnten somit bezüglich dieses Experimentes folgendes festhalten:

  • Ja, er kann 50% ausmachen
  • Nein, er macht 100% aus, wenn man keine Tore schiesst.

In der Pause geschah dann ein weiteres Missgeschick. Da meinte doch einer tatsächlich dass wir um Welten besser spielen würden als am letzten Sonntag und das ganze überhaupt gar nicht schlecht aussehen würde. Vermutlich wird nun die die Frage aufkommen, wo hier ein Missgeschick liegen würde? Nun, um es mit den Worten meines Psychiaters zu sagen:

Wenn ich einer Frau ein Kompliment mache, wie z.B „Du hast schöne Schuhe“ will sie sofort auch ein neues Kleid, Auto etc. dazu, da die Schuhe sonst nicht dazu passen würden und nicht richtig zur Geltung kommen. Ok, ich habe den Zusammenhang zu unserem Spiel noch nicht geschnallt aber er hat damit ja sicher recht. Somit ist es auch zu erklären, dass wir so gegen Spielende einen richtigen Hänger hatten (vermutlich weil der BH farblich nicht zu den Schuhen passte?) und erst kurz vor Schluss nochmals so richtig aufdrehten. Oder wenigstens einer der beiden Blöcke. Womit wir wieder bei den 50% sind und wir somit das ganze Experiment erfolgreich abschliessen können.

Darki

OBOS fegen die Pinguine vom Eis

Auf die neue Saison hatten wir uns wie jedes Jahr sehr seriös vorbereitet und konnten es kaum erwarten, endlich wieder einmal ein Spiel absolvieren zu dürfen. Als Konsequenz des ganzen Theaters mit der NHLPA hat das OBOS Management darauf verzichtet, Lockout Spieler zu engagieren. Dies obwohl wir x Anfragen von bekannten Spielern hatten und die meisten Spieler von ihren Agenten fast zum Nulltarif angeboten wurden (ja, was macht man nicht  alles um einmal in seiner Karriere in einem EHC Swissair Leibchen bei den OBOS mitspielen zu dürfen) und sich auch SF DRS, ESPN und CBC in die Angelegenheit eingeschaltet haben und von ihrer Seite aus Druck machten.. Zudem passen die wenigsten in unsere Mannschaft, da wir ja bekanntlich ein sehr spezielles aber perfekt funktionierendes Spielsystem pflegen. Darum: Wir blieben hart.

Motiviert bis unter die Zehennägel und mit Jimmy „der Wand“ im Tor fegten wir die Flying Penguins von der ersten Minute an vom Eis. Dies so gründlich dass die Eisfläche nur so blitzte. Leider vergassen wir dabei, dass wir damit das Spiel noch nicht automatisch gewonnen haben, da es ja auch noch so profane Dinge wie Tore verhindern und Tore schiessen gibt. Ok, das mit dem Tore schiessen klappte ganz ordentlich, erzielten wir doch 8 im ganzen Spiel. Aber das Tore kassieren klappte noch ein Quentchen besser. In Abwesenheit von unserem Chefstrategen Martin stellte sich dann in der Pause gleich ein neues, allerdings noch nicht optimal aufeinander abgestimmtes Taktikerteam vor die Mannschaft und sagte gefühlte 10 mal das gleiche in verschiedenen Worten. So wurde mir es wenigstens überliefert, da ich in der Pause damit beschäftigt war ein paar weitere Spieleragenten abzuwimmeln. Einer der ganz aufdringlichen wollte einen Sydney in unsere Mannschaft lotsen. Aber ehrlich, ein Spieler der Sydney heisst kann ja gar nicht gut sein. Ok, dass noch Sponsoren aus dem Erotik Milieu im Hintergrund sein sollen, machte die ganze Sache wieder irgendwie spannend, aber wir haben ja unsere Prinzipien.

In der zweiten Halbzeit wussten wir nun alle was geschlagen hatte und wie wir was umsetzen mussten und taten es dies dann auch. Aber leider war das Tore erhalten immer noch ein bisschen einfacher als das Tore schiessen. So reichte es am Schluss halt nur für ein gefühltes Unentschieden, was ja auch nicht schlecht ist. Was aber sofort Klaus Zaugg auf den Plan rief, welcher partout von mir ein paar knackige Statements bekommen wollte, wie wir in der Verfassung den Schweizer Meister Titel und den Stanley Cup zu gewinnen gedenken. Dabei hat er ja schon nach dem ersten Auftritt von Thornton/Nash beim HCD entschieden, dass diese den Titel holen. Ich habe ihn an meinen Psychiater verwiesen.

Darki

PCOT….der nicht geschriebene Bericht.

Eigentlich sollte hier der Spielbericht des PCOT stehen, welches im letzten April stattgefunden hat. Tut er aber nicht. Ist auch nicht meine Schuld. Ehrlich.

Der Spielbericht war schon fast geschrieben, als ich eine Email von Donald Fehr bekam. Ok, dieser Typ wird ja nicht allen bekannt sein, darum sei hier verraten, dass er der „Executive Director“ der NHLPA (das sollte nun jeder wissen) ist. Er teilte mir in diesem Mail kurz und bündig mit, dass die Gewerkschaft entschieden hat, dass wir keine Berichte mehr über das kanadische Eishockey publizieren dürfen, bis ein neues Labour Agreement mit den Teambesitzern zustande gekommen ist. Ich sah allerdings den Zusammenhang nicht zwischen PCOT und NHL da wir ja wirklich auf einem anderen Level spielen und antwortete ihm ebenfalls kurz und bündig mit einem John Ellis Zitat. Er rief mich dann ein paar Tage später an, und bat mich inständig, auf sein Begehren einzugehen, da er unter starkem Druck der Spieler stehe. Dies darum, da diese immer noch darunter leiden, dass wir ja den Stanley Cup geholt haben und nicht sie (vergleiche auch den Bericht des letztjährigen PCOT’s) und er seither nichts getan hat um ihre Chancen zu verbessern, den Cup gegen uns wieder zurückzugewinnen. Naja irgendwie tat mir dieser Typ leid und somit versprach ich ihm dann, dass ich für dieses Jahr eben nichts über unser Turnier schreiben werde. Nichts vom schlechten Wetter, vom Keller von Danny, von unserer speziellen Bedienung etc. Aber ich baute diverse Passagen in unseren OBOS Jahresbericht ein. Somit konnte für beide Seiten ein akzeptabler Konsens gefunden werden. Er bot mir dann an, sein Verhandlungsteam im aktuellen Vertragskampf zu verstärken, was ich dankend ablehnte. Etwas können diese Kanadier ja auch noch selber machen.

Somit weiss nun jeder, warum es keinen Bericht gab über das letzte PCOT und wie schon erwähnt ist es wirklich nicht meine Schuld. Leider darf ich die Korrespondenz mit Donald (ist sonst eigentlich noch ein ganz netter Kerl) nicht veröffentlichen, da dies die momentan laufenden Verhandlungen mit den NHL Bossen gefährden könnte. Aber wenigstens weiss jeder wie das zustande kam.

Darki