OBOS verpassen den (Travel) Jet…..

Zuerst einmal gute Besserung Kurt. Ich weiss, ich habe Dir einen Sieg versprochen aber leider bin ich ja auch Politiker….

Dieses Spiel war wieder einmal der beste Beweis, dass Hockey nicht nur ein Laufsport ist, sondern auch, dass es ein Spiel ist, welches in der ersten Sekunde anfängt und erst mit dem Schlusspfiff fertig ist. Ich weiss, dass ist eine phänomenale und bahnbrechende Entdeckung, welche den Lauf der Weltgeschichte sicher beeinflussen wird. Aber es ist trotzdem unfair, dass uns der Gegner nicht schon vor dem Spiel dies mitteilt, damit wir uns auch taktisch drauf einstellen konnen in der Spielvorbereitung. So hatten wir zu kämpfen mit den aufsässigen Gegnern, welche uns schon im eigenen Drittel so unter Druck setzten, dass wir uns oft nur mit einem gekonnten Pass in den eigenen Slot behelfen konnten. Einmal kam so ein Pass sogar bei einem eigenen Spieler an. Da der Gegner nur mit 8 Spielern da war bemerkten einige unserer Mannschaft richtigerweise, dass denen bald der Schnauf ausgehen würde bei dem Tempo, da wir ja fast mit 3 kompletten Blocken spielen konnten. Und so versuchten wir uns in die wohlverdiente Pause zu retten, was auch gelang, da schliesslich alles mal zu Ende geht.

In dieser Pause konnte ich dann die taktischen Anweisungen, welche ich vom abwesenden Taktikteam vor dem Spiel per Email erhalten hatte an unsere Mannschaft durchgeben und wissend, dass die Jets nun bald ohne Kerosin ein Grounding haben würden machten wir uns frohgemut auf, die zweite Spielhälfte in Angriff zu nehmen. Und siehe da, der Spielaufbau klappte sofort besser (es war ein Punkt welcher im Email erwähnt war) und manchmal sah es sogar richtig nach Hockeyangriff aus. Und da der Gegner tatsächlich konditionell stark abbaute, nur noch im Kopf schneller war als ich und vor lauter Müdigkeit sich nur noch aufs Tore schiessen verlegen konnte, wurde es noch ein richtig gemütlicher Abend. Und endlich weiss auch ich, wie eine konditionell stark abbauende Mannschaft spielt. Ich spürte es nämlich am eigenen Leib

Darki

 

EHC Swissair – EHC Glattbrugg 5:8 (0:2,4:5,1:1)

Schluefweg Aussenfeld minus 13 Grad Celsius; 03.02.2012 20:45. – Zuschauer: 3. Schiedsrichter: Engler Robert, Gerhard Martin. – Tore: 7. Heidenreich (Dickenmann, Steiner) 0:1. 12. Dickenmann (Eisenring, Steiner / Ausschluss Hofer) 0:2. 21. Kehl (Schmid / Ausschluss Gollmann) 1:2. 22. Steiner (Müller / Ausschluss Argast) 1:3. 25. Kreis (Schmid / Ausschluss Argast) 2:3. 31. Dickenmann (Ausschluss Gähwiler) 2:4. 34. Steiner (Dickenmann) 2:5. 35. Tschudy (Kunz,Gollmann) 2:6. 36. Kreis (Raschle) 3:6. 37. Kreis (Kehl, Raschle) 4:6. 38. Steiner (Gehring) 4:7. 54. Dickenmann (Tschudy, Gollmann) 4:8. 58. Kreis 5:8. – Strafen: Swissair 5mal 2 Minuten plus 10 Minuten Schmid, Glattbrugg 5mal 2 Minuten plus 10 Minuten Klonowski plus Spieldauerdisziplinarstrafe Klonowski.

Swissair: Viglietti; Raschle, Schmid; Ceresa, Neff; Kehl, Jenni, Nüesch; Schaffenberger, Kreis, Hofer; Müller, Hake, Fischer.

Dübendorf: Käser; Argast, Gollmann; Müller, Tschudy; Heidenreich, Gähwiler, Gehring; Klonowski, Dickenmann, Eisenring; Isler, Kunz, Steiner.

Bemerkungen: Swissair ohne Könitzer (verletzt), Rüeger (krank), De Carlo (Ferien).
Bidon im letzten Drittel eingefroren. Irgend ein fauler Siech liefert umsverrecken keinen Matchberricht. Kein Bier nach Spielende in der Garderobe. Erstes Saisonspiel von Torhüter Viglietti. Sertore kurzfristig als Zeitnehmer eingesprungen, da das Spiel ursprünglich an einem anderen Datum stattfinden sollte und der Aufbieter die Korrektur nicht ganz mitbekommen hat. Eine handvoll Spieler konnten ihre Hockey Ausrüstungen in der Garderobe lassen, da diese ca. 7 Stunden später wieder ein Spiel zu bestreiten hatten. Wenigstens gab es Kafi und Gipfeli. Schmid festigte seine führende Position in der Strafenliste.

Swissair – Dynamo Schluefweg

Matchbericht vom Dienstag, 31.01.2012

Im Vorfeld des heissen Spiels um einen guten Tabellenplatz wurde von verschiedenster Seiten her versucht, mit grossen Phrasen und viel Motivationsrhetorik, die Leistung der Spieler anzustacheln. Auch hat man sich diverse strategische Massnahmen überlegt. Soll man eher im kanadischen Stile operieren, oder doch die filigranere, technischere Taktik fahren. Unnötig zu erwähnen, dass das Team diese beiden Spielvarianten natürlich aus dem F-F beherrscht und jederzeit abrufen kann.

Aber nun zum Spiel. Mit einer solch euphorischen Stimmung, hochgeschaukelt durch die Fachpresse in den Tagen zuvor, waren die Swissair-Flieger ready for take-off. Der Kautsch war sogar als erster in der Kabine und hat sich minuziös vorbereitet. Drei komplette Blöcke (Halleluja!), die Crème-de-la-crème mit beiden Beinen auf dem Eis.

Das Einlaufen war gemäss Präsi etwa genau so unkontrolliert wie der Flugversuch eines Pingus, mit Düsenjets hatte das nicht viel zu tun. Nach zusammenstauchender Massnahme eben dieses Präsis vor dem versammelten Tore, wurden jedoch alle wieder wachgerüttelt… für ungefähr zehn Minuten. Trotz 1:0 Führung durch Pingu Nr. 1 und überlegener Teamleistung, hat es uns eiskalt erwischt und schon stand es wieder gleich. Der Gegner konnte dann plötzlich auf 1:2 erhöhen und wir waren trotz enormer mentaler Vorbereitung komplett im Eimer. Wir konnten uns wieder zusammenraufen und haben dank einem Traumtor des Special-Defenders Hampe Schmid aus unmöglichem Winkel wieder Anschluss gefunden. Pingu 2 konnte mit einem Wunderakt sogar die Führung wieder herstellen. Der kurze Höhenflug wurde jedoch rasch wieder gedämpft, nachdem die Dynamos wieder einen reindrücken konnten.

Trotz stellenweise massiver Überlegenheit unseres Teams war es nicht möglich mehr als ein Unentschieden zu erzielen. Das Schlussergebnis lautete 4:4 und hätte eigentlich 6:2 für uns heissen müssen.

Neues Spiel, neues Glück, am Samstag geht’s um 07.00 Uhr (a.m.(!)) gegen die Treff Selection! Pingu-Power on! die rhetorischen Motivationsspritzen liegen bereit!!!

#82

>>> Als Nachtrag gilt zu bemerken, dass unglücklicherweise unser TK Cedi bereits im Warm-Up mit einer ernsthaften Knieverletzung ausscheiden musste (gute Besserung auf diesem Weg).

6 Punkte-Spiel: EHC Swissair-Akademischer EC

Nachdem wir am Dienstag im Schluefweg-Restaurant noch kurz einen Kaffee aus dem Plastikbecher, (da der Beizer des S…ladens das Geschirr nicht mehr abwaschen wollte), runtergeschlürft haben, treffen wir uns in der Garderobe.

Die Zeitnehmer Erika und Heinz sind bereits dabei, die Spielerdaten ins System einzugeben und alles nötige für einen optimalen Spielbetrieb vorzubereiten.

Dass Eishockey ein geiler, aber zeitaufwendiger Sport ist, weiss jeder Spieler und nimmt auch jeder gerne in Kauf um den Sport zu betreiben. Dass jedoch die Zeitnehmer, die nur Arbeit und zum Teil nicht nur Spass daran haben, auch noch vor den Spielern in der Garderobe sein müssen um die Vorbereitungen zu treffen und nach dem Spiel die Letzten sind die die Garderobe verlassen, dem gebührt ein herzlicher Dank von allen Spielern.

Ohne die Schirri’s geht es auch nicht, doch diese werden entschädigt….

Die Zeitnehmer jedoch, machen die Arbeit uns zu liebe, und genau dafür darf sich auch jeder persönlich gerne mal bei den Zeitnehmern bedanken!

Circle hat sich bei diesem Spiel aufs Coachen konzentriert und sich dabei vorgängig akribisch vorbereitet auf unseren heutigen Gegner.

Der Gegner liegt unmittelbar vor uns in der Tabelle, dass heisst mit einem Sieg können wir die Akademiker überholen und deren 3. Platz einnehmen. Circle hat uns dies und noch ein paar weitere Tipps mit aufs Feld gegeben.

Nach 08:39 Min. hat Raphi auf Pass von Simon das 1:0 erziehlt. Es scheint alles nach Plan zu laufen. Doch leider dauerte die Führung nur gerade 21 Sekunden bis der Gegner ausglich. Und es kam noch schlimmer, der Gegner legte noch einen drauf und schoss nur 2 Min. später noch den Führungstreffer. Dies war „too much“ für uns.

Nach einem unglaublich kämpferischen, unermüdlichen Einsatz von Kai, der sich von keinem der Gegner aufhalten liess und schlussendlich auch den Goalie bezwang, war der Spielstand wieder ausgeglichen.

Noch vor der Sirene der ersten Drittelspause (17:51) konnten wir mit einem Tor Vorsprung in die Pause gehen.

Gudrun’s Pausentee, wie immer angereichert mit Orangen- und Zitronenschnitzen war perfekt und so temperiert, dass er gleich getrunken werden konnte, ….die meisten werden von den Auswärtsspielen wissen was dies heisst… (Zeitplan kann sicherlich bei Jimmy gegen ein Bierchen bezogen werden…oder als App runtergeladen werden)!

Trotz Pausentee, oder möglicherweise gerade weil der Gegner eben denselben Tee erhielt und dadurch möglicherweise neue Kräfte freisetzen konnte, konnten die Akademiker bis zum Schluss noch zwei Tore zulegen. Wir kamen in dieser Zeit auch zu einigen sehr guten Chancen, konnten diese jedoch leider nicht verwerten, was schlussendlich zu einer bitteren Niederlage in diesem 6-Punkte-Spiel führte (3:4).

Das Spiel ist aus, leider für uns ohne Punkte. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel…., dass heisst wir schauen nach vorne und holen unsere Punkte beim nächsten Spiel gegen Glattbrugg! So einfach ist die Theorie!

Zurück in der Garderobe ist man enttäuscht, aber nur kurz, denn schon taucht Bob mit Bier auf, welches er immer wieder grosszügig spendet (Herzlichen Dank an Bob und Feldschlösschen für Premium, Amber, etc.)!

Während dem Bier trinken und diskutieren über vergebene Chancen fällt da auf einmal die neue Bemalung von Hüni’s Goaliemaske auf, welche alle Herzen von Swissair Fans höher schlagen liess. Eine absolut geniale Bemalung im Retrolook. Swissair, auch heute noch ein Name, der schöne Erinnerungen weckt und nach wie vor mit sehr vielen Emotionen verbunden ist.

Trotz Niederlage war auch dieser Abend schön und hat gut getan, so ganz nach dem Motto: „Höckle und eis trinkä“.

Bis bald,

JN

Urdorf zu Besuch bei den OBOS

Am letzten Samstag war wieder mal eine längere Sitzung bei meinem Psychiater angesagt. Schliesslich hatten wir am Vorabend das Spiel gegen die Urdorf Veteranen bei welchem wir getreu dem olympischen Motto „mitmachen ist wichtiger als gewinnen“. Allerdings war ihm schon nach kürzerer Zeit klar, dass wir ja die eigentlichen Gewinner sind. Da das erste Spiel in Urdorf ausfiel weil die Halle noch nicht bereit war dies schon mal ein erster gewinn für uns. Dies war nämlich nur eine Ausrede weil sie vor uns Angst hatten. Ein weiterer Punkt war, dass wir uns überhaupt mit ihnen zusammen aufs Eis wagten. Viele wären zu Hause auf dem warmen Sofa geblieben, hätten etwas fern gesehen, vielleicht ein Bierchen getrunken. Und wir? Wir haben doch tatsächlich den Umweg über ein Hockeyspiel zum Bier genommen. Haben riskiert dass wir eine Erkältung einfangen wegen der Zugluft wenn der Gegner uns umkurvt, dass wir atemlos hinterher hecheln und total ausgelaugt kaum mehr das Bierglas heben können etc. Und das grösste Problem war, dass die Matchvorbereitung überhaupt nicht stimmte weil der Match eine Viertelstunde später anfing als auf dem Aufgebot stand. Somit waren wir ja auch bereist viel früher müde als das ursprünglich sein sollte und in dieser Beziehung dem Gegner immer voraus. Man stelle sich so eine Situation mal in der NLA vor. Auch hat er unser Coaching an dem Spiel als verbesserungsfähig angesehen, da wir in der Pause nicht die gewohnten taktischen Anweisungen erhielten, somit quasi von unserer Technikabteilung im Stich gelassen wurden. Ist einfach genial wie schnell er solche Dinge richtig analysieren kann. Denn wenn ich mir das alles so nochmal mit einigen Tagen Abstand durch den Kopf gehen lasse ist es eigentlich Urdorf die mindestens mit einem moralischen „Stängeli“ wieder die Heimreise antreten mussten. Aber ich bin doch froh habe ich mir keine Erkältung eingefangen denn die waren selbst mir definitiv zu schnell. Und wenn ich sah, dass es sogar Mitspieler gab die einfach vor Müdigkeit beim einwechseln über die Bande fielen geht es mir gleich nochmal etwas besser.

Darki

Historisches aus Leysin

Am letzten Wochenende war es wieder mal soweit: die OBOS fielen in Leysin ein. Es war wie jedes Jahr lustig und mit viel Schwerstarbeit verbunden. Das fing schon bei der Auswahl der verschiedenen Fonduesorten an, setzte sich fort mit der Wahl zwischen Weiss- und Rotwein (den musste ich mit Anna alleine trinken, da ich ja von meinem üblichen Mittrinker dieses Jahr im Stich gelassen worden bin) und endete damit, dass wir zuerst der Serviertochter gut zureden mussten, damit wir auch vernünftig bestellen konnten. Beim konzentrierten Fruchtsaft herrschte dann aber wieder Einigkeit. Somit wäre also alles gut gewesen. Wenn nicht noch das Hockey spielen am Samstag auf dem Programm gestanden hätte. Irgendwie ist es ja wie bei den olympischen Spielen wenn man im Voraus weiss welche Medaille man gewinnt. Und da wir ja fast sicher waren dass wir wieder einen Raclette Käse gewinnen würden hätten wir uns ja auch einen schönen Tag auf dem Gipfel machen und am Teamabend noch kurz diesen Käse abholen gehen können. Aber wir sind ja nicht so.

Am Spieltag selber ereignete sich historisches, auch wenn mir dies von einer gewissen Person (die welche normalerweise mit mir Rotwein trinkt) nicht glaubt. So war gleich im ersten Spiel mit Bäretswil einer der Turnierfavoriten an der Reihe. Bis ein paar Sekunden vor Schluss führten wir 2:1. Dann gab es eine sehr umstrittene Situation vor unserem Tor und nach minutenlangem Videostudium entschieden die Schiedsrichter doch tatsächlich dass der Puck hinter unserer Linie gelegen haben soll. Und da ich genau vor dem Tor stand kann ich hoch und heilig sagen: er war nicht drin. Aber was solls. Wir hatten sicher mehr Freude an unserem gewonnen Punkt als der Gegner am verlorenen. Gegen Rot-Blau und Bern 96 sparten wir anschliessend etwas Kräfte für den nächsten Coup. Der war gegen Lyss mit den Ex Schiris Kunz und Stalder fällig. Dieses Spiel gewannen wir diskussionslos und klar mit 1:0. Somit war alles bereit für den Showdown gegen die „Altzeiter“ aus Basel. Und eigentlich war auch hier die Sache so klar, dass mir nette Mitspieler schon die Schlagzeile für diesen Artikel diktierten. Nur, ich hab es in einem anderen Artikel schon bedauert, ist es heute leider nicht mehr wie früher und die Gegner machen einfach nicht mehr mit. So musste ich mir halt am Schluss einen neuen Titel aus den Fingern saugen. Aber unser Ziel, einen Käse zu gewinnen, erreichten wir souverän und somit ist auch der Teamabend im nächsten Sommer bereits geritzt.

Der Abend verlief dann gleich langweilig wie immer und die Bar im Hotel wurde, wie mir überliefert wurde, bereits so gegen 5 Uhr geschlossen. Gerüchteweise aber nur, weil gewisse Getränke so langsam ausgingen.

Darki

 

Die OBOS zu Besuch im Wyland

Ok, ich geb es zu, so ganz stimmt es nicht. Wir waren nämlich in Schaffhausen gegen die Wyland Hoppers im Einsatz. Und wie ich auch schon mal erwähnt habe, geht doch nichts über ein Spiel am Samstag Morgen um 07.30. Das Eis ist noch quasi jungfräulich und das passt uns natürlich, kommt es doch unser Spielart sehr entgegen (Im Duden unter „Filigranhockey“ zu finden). Dies bekam unser bedauernswerter Gegner bald zu spüren und wir legten Goal um Goal vor. Oder um in der Weinsprache zu bleiben. Wir schenkten denen einen nach dem anderen ein bis es ihnen schwindlig wurde. Sogar unsere Strategieabteilung musste lange suchen um in der Pause was zu finden, dass wir verbessern konnten. Wir wurden doch tatsächlich dazu ermuntert eine neue taktische Variante auszuprobieren. Selbstverständlich wurde sie uns lang und breit auf unserer High-Tech Strategietafel erklärt. Und siehe da: wir haben sie tatsächlich einmal in der zweiten Hälfte ausprobiert. Wie sie genau ging weiss ich aber nicht mehr. Sie war mir etwas zu kompliziert. Aber ich bin ja auch Verteidiger und die müssen sich ja nicht um offensive Spielzüge kümmern. Der einzige, der vermutlich nicht ganz so zufrieden war in unserer Mannschaft nach dem Spiel war unser Goalie. Er hatte kalte Füsse.

Darki

ZEP: Ein Abend zum vergessen

Spielbericht EHC Swissair – Treff Selection

10.01.2012 und es fanden sich 13 ZEP Spieler und ein Schnupf-Coach in der Garderobe ein.

Letzterer sogar vorbildlich als einer der ersten! Gehört das zu seinen Vorsätzen fürs neue Jahr oder war er schlicht nervös auf das bevorstehende Spitzenspiel? Die ZEPler hatten sich nämlich im alten Jahr mit vier Siegen in Serie bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgearbeitet!

Man nahm sich viel vor und trat motiviert aus der Kabine um das angesprochene gleich umzusetzen. Doch die Treffs liessen sich nicht beirren und gingen nach 7 und 9 Minuten gleich 2:0 in Führung. Von da an war sämtliches Selbstvertrauen und Pflichtbewusstsein bei uns verloren. Wir agierten meist Ideenlos und hatten so kaum Chancen ins gegnerische Drittel zu gelangen. So kam es, dass das erste Drittel mit 3:0 verloren ging.

Nach der Pause ging es gleich im gleichen Trott weiter. Die Mannen des EHC Swissair konnten kaum Akzente im gegnerischen Drittel setzen. Immer wieder sah man schlechte Pässe oder Puckverluste bereits in der eigenen Spielfeldhälfte. Durch zahlreiche Strafen geriet man weiter in Rückstand. Beim Stand von 5:0 gelang dann endlich im Powerplay der erste Treffer für uns. Somit stand es nach zwei Dritteln 7:2.

Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Nahmen wir uns doch vor, wenigstens dieses zu gewinnen. Tatsächlich gelang dies trotz mehrerer Strafen gegen uns und sogar eine zweiminütige 3 gegen 5 Situation galt es zu überstehen.

Letztes Drittel 1:0 für uns! Schlussstand  7:3 gegen uns.

Alles in allem ein Abend zum vergessen!

 

Salutti Cedi

 

„Pingu Sturm“ vergab Sieg gegen den Tabellenersten

ZEP: 20.01.2012 – 20:00  EHC Swissair – Jolly Roger  Eisbahn Kloten 

Die Ausgangslage war ziemlich offensichtlich, der Gegner hiess Jolly Rogers, aktueller Leader ohne einzigen Punkteverlust. Die Rogers waren zudem mit drei kompletten Linien angetreten, der EHC Swissair hat es nach vielen Absagen immerhin auf zwei komplette Blöcke gebracht. Am Start für die Swissair waren der bekannte „Pingu Sturm“ Nic, Atze & Öski, hinten unterstützt durch Cédric und Mr. Bob. Die zweite Linie führte Lars an, beflügelt durch Trevor und Thomas, untermauert durch die nationalen Star-Schiedsrichter Wüst und Stricker. Den Kasten hütete Patrick Gräzer, ein Torhüter mit Grossformat, der seinem Namen – einmal mehr, alle Ehre machte!

Anzumerken sind die schlechten Witterungsverhältnisse, es regnete den ganzen Abend, was natürlich die spielerischen Fähigkeiten des technisch sehr starken EHC Swissair beeinträchtigte.

Das erste Drittel begann mit hohem Tempo, beide Teams hatten guten Chancen, jedoch vermochte keine Mannschaft ein Tor zu erzielen. Swissair meisterte zudem mehrere Unterzahl Situationen ohne einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Spätestens dann wurden sich die Swissairler bewusst, da liegt ein Punkt drin.

Nach der ersten Pause kam es wieder zu einem Schlagabtausch auf beiden Seiten, wobei Gräzer immer wieder mit herrlichen Paraden glänzte. Doch dann, es hätte nicht sein sollen, die Jolly Rogers kamen durch einen ungedeckten Mann zur Schussabgabe in unserem Drittel auf Höhe linkem Bullypunkt und drin war der Puck.

Das dritte Drittel begann vielversprechend für den EHC Swissair, es ergaben sich einige gute Chancen. Öski hätte verwerten müssen, doch wie vielfach, der Abschluss könnte besser sein. Auf einmal, völlig unerwartet, Cédi kam an der blauen Linie zum Schuss, Atze lenkte gekonnt vor dem Jolly Torhüter noch ab und es stand kurz vor Schluss 1:1. Zwar hatten dann die Rogers noch zwei gute Chancen, doch die beste Möglichkeit zum Sieg ergab sich für Nic, 10 Sekunden vor Schluss stand er alleine vor dem gegnerischen Tor und hätte – wie es eigentlich alle erwartet haben, den Siegestreffer für den EHC Swissair erzielen müssen.

Fazit:

  • immerhin ein unerwarteter Punkt
  • ein starker EHC Swissair, mit einer guten kämpferischen Leistung
  • eine schlechte Chancenauswertung
  • Stricky mit einem lädierten Fuss
  • Gräzer in Topform
  • Fink hätte wesentlich mehr Strafen erhalten können
  • cleveres Coaching durch Spieler-Präsi-Coach Wüst
  • es hat einmal mehr viel Spass gemacht!

mr. bob # 33

 

ZEP: Swissair – Red Devils

Mit drei Sturmlinien und zwei Verteidigerpaaren brannten wir an diesem Abend darauf, die ersten Punkte im neuen Jahr einzufahren. Gegen den Tabellenletzten sollte dies eigentlich eine Pflicht sein, sollte…… Wir kamen in den ersten 10 min. des Spiels ganz und gar nicht auf unsere Betriebstemperatur und gewährten den anstürmenden Teufeln viel zu viel Zeit und Raum in unserem Drittel. Nach einer Einzelaktion eines Devils Stürmers hies es dann auch bald mal 0-1 aus unserer Sicht. Im zweiten Abschnitt des ersten Drittel konnten wir uns ein wenig fangen und glichen auch bald mal zum 1-1 aus. Zwei dumme Strafen unserseits bescherten den roten Teufen eine 5 zu 3 Überzahlsituation die dann auch prompt zum 1-2 verwertet wurde. Kurz vor Drittelsende konnte Öski den vielumjubelten (isch dr Stock no ganz?) Gleichstand erzielen.

Danilos aufrüttelnde Pausenansprache verfehlte dann offensichtlich seine wirkung nicht. Wir fingen endlich mit dem konsequenten Forchecking an und konnten so die Devils vermehrt in deren Drittel dominieren. Der Gegener konnte sich teilweise kaum aus unserer Umklammerung lösen, geschweige denn ein anständiger Spielaufbau. Und so kam es dann auch das wir in diesem Drittel 2 Tore erzielen konnte. Doch ganz so einwandfrei lief es auch im 2.Drittel nicht…. Unsere vermehrt offensive Ausrichtung hatte die Nebenwirkung, dass die Devils den einten oder anderen Konter landen konnten. Doch diese Einzelattacken wurden durch unseren hervorragend aufspielenden Keeper relativ mühelos entschärft.

Das dritte Drittel ist schnell erzählt; Einzelne, etwas mit dem Frust kämpfenden Devils-Spieler, setzten vermehrt auf die Karte „Provokation“. So kam es dann auch zu einzelnen Handgemengen und den daraus resultierenden Strafen. Jedoch konnte keines der beiden Teams durch die jeweiligen Überzahlsituationen einen klaren Vorteil daraus schlagen. Als wir dann kurz vor Schluss in Unterzahl agieren mussten, einer der Devils schien etwas Mühe mit der Wetziker Schwerkraft zu haben, schoss Simon noch den Shorthander zum Schlussresultat von 2-5 zugunsten der Flieger!

Fazit dieses Spiels: Verdienter Kampfsieg, hätte wenn man die Chancen betrachtet auch ruhig etwas höher ausfallen dürfen. Aber nicht zu vergessen die Leistung unseres Keepers!!! Was wäre geworden hätte er uns im ersten Drittel nicht mit seinen Paraden im Spiel gehalten, Chapeau!!!